Konzept: Auftrag (mehrstufig)

Sobald Kai die Regeln, Unterlagen, Zugänge und Arbeitsanweisungen kennt, musst du ihm nicht mehr jeden Handgriff vorgeben. Du beschreibst das gewünschte Ergebnis, nennst die Grenzen und vereinbarst einen Kontrollpunkt.

Was das für deine KI bedeutet: Der Skill erklärt, wie ihr eine wiederkehrende Arbeit ausführt. Der Auftrag sagt, welches Ergebnis du jetzt brauchst, welche Quellen gelten und wo die KI auf deine Freigabe warten muss. Aus Bearbeitungszeit wird Prüfzeit.

Für den ersten Auftrag reicht ein normaler Chat. Häng die Quellen an, beschreib das Ergebnis, und Kai plant die Schritte und liefert einen Entwurf.

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Darum ist es praktisch: Du beschreibst das Ergebnis, nicht jeden Schritt. So kann Kai mehrere Schritte in einem Durchgang abarbeiten.

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So weit trägt Kai den Auftrag selbst. Was er nicht übernimmt, ist die Verantwortung: Bei langen Aufträgen verliert er auch mal den Faden oder füllt eine Lücke mit einer Annahme. Darum der Kontrollpunkt und deine Freigabe, bevor ein Ergebnis rausgeht.

Welche erste Aufgabe sich eignet

Eine gute erste Aufgabe erfüllt drei Bedingungen:

  1. Du kennst das Ziel, auch wenn das Ergebnis noch offen ist.
  2. Sie hat mehrere Schritte oder mehrere Quellen.
  3. Prüfen geht klar schneller, als es selber zu machen.

Beispiele:

So setzt du es um

  1. Nimm für den ersten Versuch eine Aufgabe, bei der ein Fehler keine unmittelbaren Folgen hat.
  2. Schreibe den Auftrag mit der Auftragsvorlage. Sie hilft dir, Ergebnis, Grenzen, Quellen und Kontrollpunkt klar zu benennen.
  3. Schick den Auftrag ab.
  4. Antworte am Kontrollpunkt. Korrigiere dort Quellen und Annahmen, bevor Kai weiterarbeitet.